Info

KZV
Kassenzahnärztliche Vereinigung; gesetzlich vorgeschriebener Zusammenschluss aller Vertragszahnärzte auf Bundesländerebene als Teil der sog. Selbstverwaltung mit dem Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR).
Historie: Die Gründung der Kassenärztlichen Vereinigungen geht zurück auf eine Notverordnung des Reichspräsidenten im Jahre 1931, welche die Arbeitskämpfe zwischen Ärzten und Krankenkassen schlichten sollte. Das bis dahin bestehende System der Einzelverträge zwischen Kassen und Ärzten wurde aufgehoben. Es besteht für jeden Vertragszahnarzt eine Mitgliedspflicht; umsatzabhängigen Gebühren und eine Grundpauschale finanzieren den Verwaltungsaufwand.
Aufgaben
der KZVen sind u.a. die Entgegennahme und Verteilung der Gesamtvergütung, der Sicherstellungsauftrag zur ausreichenden zahnärztlichen Versorgung der Bevölkerung, eine Wirtschaftlichkeitsprüfung der vertragszahnärztlichen Tätigkeit und die Wahrnehmung der Rechte ihrer Vertragszahnärzte gegenüber den Gesetzlichen Krankenkassen. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) hat sie u.a. ihren Pflichtmitgliedern gegenüber eine Disziplinargewalt.

Achtung: Kurzinfo ohne Links oder Querverweise zu anderen Stichworten. Ausführlich und aktuell im Zahnwissen-Lexikon unter dem gleichen Stichwort: http://www.zahnlexikon-online.de

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